Leerstandsquote deutscher Mietwohnungen sinkt

CBRE-Empirica-Leerstandsindex

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März 2017

Nach den Ergebnissen des CBRE-Empirica-Leerstandsindex stehen immer weniger Wohnungen in Detuschland leer. Vor allem in den deutschen Metropolen, wie München, Hamburg oder Münster stehen nahezu keine Wohnungen leer.

Laut der Analyse stehen in Deutschland 3,0 Prozent, also ca. 622.000 Wohnungen leer. Das sind 125.000 Wohnungen weniger, als noch vor 5 Jahren. In Ostdeutschland (ohne Berlin) liegt die Quote bei 6,0 Prozent, in Westdeutschland 2,4 Prozent.

Berücksichtigt werden in der CBRE-Empirica-Studie nur Wohnungen, die unmittelbar oder innerhalb von 6 Monaten vermietbar wären. Bauruinen oder sehr mangelhafte Wohnungen werden nicht berücksichtigt. Empirica berechnet auf Basis der Bewirtschaftungsdaten des Immobiliendienstleisters CBRE den marktaktiven Leerstand in Geschosswohnungen. Ca. 800.000 Wohnungen fließen in die Ergebnisse der Studie ein.

Nach der Studie wird die Leerstandsquote außerhalb der Wachstumsregionen aber wieder steigen. Dort gibt es derzeit ca. 300.000 marktaktive Leerstände, bis 2020 könnte sich diese Zahl, nach Schätzungen der Experten, mehr als verdoppeln. Derzeit haben die Städte Salzgitter und Pirmasens die höchsten Leerstandsquoten mit 9,8 und 9,3 Prozent.

Die niedrigsten Leerstandsquoten haben die Städte München (0,2%), Münster (0,5%) und Frankfurt (0,5%). Dort sind die Leerstandsreserven nahezu aufgebraucht und erschöpft. Bisher konnte der Abbau von Leerstandsreserven den Wohnungsmarkt entlasten – jetzt führt dazu, dass Neubauten und Bauland benötigt werden. Positiv ist aber besonders der Rückgang der Stadt Leipzig von 9,7 auf 5,3 Prozent.